Donnerstag, 11. Februar 2010

Navajo Spindel





Motag abend waren die Straßen offen,so dass ich die Fahrt nach Driburg zum Wollküren-Treff wagte.
Karl-Heinz machte fünf Wollküren mit der Navajo-Spindel bekannt. Der Stab wird am Bein mit einer Hand laufend gedreht. Der an der Spindel befestigte Faden springt stets über das Stabende und bewirkt so den Übergang des Dralls in das Faserwirrwarr.Es ensteht ein herrlich weicher Faden.
Ungewohnt für mich als Radspinnerin ist das Halten des Vlieses mit einer Hand. Unbedingt erforderlich ist ein gut vorbereitetes Vlies, ein Nachkorrigieren des Faserbündels während des durchgängigen Spinnvorgangs mit der zweiten Hand ist nicht möglich.
Der entstandene Faden weist kaum Überdrehung auf. Er lässt sich auch einfädig verarbeiten. Die Spindel ist handlich, zerlegbar und leicht zu transportieren. Sie wird mich sicherlich oft begleiten. Vielen Dank Karl-Heinz!
Lg Sabine

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