Mittwoch, 20. Oktober 2010

Spinnweben - in Worten

Einen Riesenschatz gab es zu heben:

Am Spinnwebentag 2010 in den herrlichen Räumen der Burg Dringenberg fanden sich nach Angaben der Burgherren an die 200 Menschen ein, vermutlich waren mehr als ein Viertel Spinnende und Webende; den Überblick habe ich zumindestens verloren.

Mein Rad stand mal wieder still, es ergaben sich jedoch unzählige Gespräche mit
- Ulrike, die am 1. Wochenende im Juli 2011 wieder einen Textilmarkt in Bad Meinberg organisieren wird.( Bewerbungen dazu leite ich gern weiter.)
- Dagmar aus Diepholz, die einen Kurs zum ´Langen Auszug` anbieten kann. ( Bei Interesse gerne melden)
- Frau Goldstein, die ihren Bestand an Handarbeitszubehör anlässlich ihres fortschreitenden Alters in rechte Hände abgeben möchte
- Einer Dame aus Brakel, die einen Spindel von mir erwarb und gleich mal eben den passenden Unterricht bekam
- Alexandra und Petra aus Bielefeld, die ich in Vlotho kennengelernt hatte
- Sylvia, mit der ich ein Tänzchen zur Musik der Gruppe Teidverdreif aufs Parkett legte
- Silvia, die eine wundervolle Mütze mitgebracht hatte
- Barbara, die herrlichstes Spinnfutter aus ihrem Shop DIBADU mitgebracht hatte
- Jochen, dem Stricker aus Hummersen, der jetzt auch Handtaschen im Programm hat
- Den Damen um Anne Walter
- Bernd Moritz , der zu jedem Treffen was Neues dabei hat
- Ulrike, die am kommenden Wochenende nach Hummersen lädt
- Lavinia,bei der ich meinen Spinnzubehörbestand um eine Haspel und eine Nostepinne erweitern konnte
- …
Den Blick von außen zeigte mir meine liebe Kollegin Annette, die den Weg von Höxter nach Dringenberg fand. Sie vermutete, alle Anwesenden würden sich kennen.
Dem war ja nicht so: Jedoch verband alle das Thema SPINNEN UND WEBEN, wobei festzustellen bleibt, dass die Weber rar waren.
Ingrid wirkte mit dem Brettchenwebrahmen, ein Herr (Name mir unbekannt) hatte seinen Bändchengewichtswebrahmen dabei und ein Teenager webte nach kabülischer Art; das wird mir hoffentlich Katharina V. noch mal erklären, sie hattte auch nach peruanischer Art ohne Webstuhl gewebt. Außerdem trug sie nadelgebundene Fingerhandschuhe!
Vertreten waren folgende Gruppen:
• Die Bunten Fäden aus Hövelhof
• Spinngruppe Springe
• Die Fadenspieler aus Polle
• Spinngruppe um Anne Walter aus Lüdenscheid und Umgebung
• Spinngruppe Bielefeld
• Spintol aus Zelham, Niederlande
• Spinn-und Handarbeitsgruppe Capellenhagen
Zur Modenschau meldeten sich um die zehn MUTIGE;
zu sehen gab es nur Selbstgemachtes:
von der Handtasche über Stulpen, Mützen, Ponchos, Westen…
Die Modells kamen sehr in Schwung, es war eine Freude ihnen zuzuschauen.

Der Spinnwebentag hat sich zu einer Kontaktbörse entwickelt, wo sich mittlerweile Bekannte austauschen. Die Zahl der interessierten Gäste,die selbst die Handwerke lernen möchten ist doch enorm.
Auf ein Neues in 2011.
Mal sehen, wo es hingehen wird.
Fühlt Euch alle gedrückt mit
LG Sabine

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