Sonntag, 30. Januar 2011

neue erfahrungen...

Ich habe zum ersten Mal Seide versponnen,
schön unregelmäßig,
Seide scheint nicht zu reißen
- mit der Hand vermochte ich nicht ohne Verletzungsgefahr eine Teilung des Fadens- , dicke und dünne Stellen.
Mit einem Texelwollfaden in Spiralzwirnmanier vereint erschien eine wundervolle Struktur, die nach dem Waschen futsch war.
Auch nach dem Färben zeigt sich wenig von meiner “ Mühe“.

Und dabei habe ich ja extra den neuen Spulenständer benutzt.
Der erlaubt sauberes Zwirnen: Der Faden entrollt sich gleichmäßig, lediglich über die Bremse des Rades gestatte ich die Einzugsgeschwindigkeit, die linke Hand hält noch ein wenig den zu umschlingenden Faden, herrlich!

Bislang hatte ich diese mit dem Kiwi gelieferte Lazy Kate, ein simples Teil, auf dem die Spulen stehen, das überall runterfiel und keine Spannung aufbauen lies, so dass das Zwirnen eine überflüssige Anstrengung darstellte.

Darüber hinaus habe ich erstmal gegen meine bisherige Überzeugung Kammzüge zum Probespinnen bestellt.
Fast dogmatisch verarbeitete ich bisher nur nahezu Rohwolle, die ich auf auf der Trommelkarde kämmte.
Eine Spinnübung mit einem Merinokammzug von Seehawer zeigte mir, dass es noch ungeahnte Möglichkeiten mit Kammzügen gibt. Allein die Auszugsweite, die ein dick-dünnspinnen lässt...
Ich werde mich mal wieder üben…


Als Fazit steht nun fest:

• Eine gute Spulenhalterung ist sehr wichtig beim (Effektgarn-) Zwirnen.
• Seide verhält sich anders als Wolle
• Kammzüge erlauben nochmal anderes Spinnen als Trommelkardenvliese

Mit LG Sabine

1 Kommentar:

  1. Hallo Sabine,
    schön, dass du dich jetzt an die Kammzüge machst. Mir macht das Spinnen damit ja viel Freude.
    Eine schöne Woche wünsche ich dir.

    Ilse ist jetzt in der Markus-Klinik

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